Sollten ägyptische Schiiten die Erlaubnis haben, ihre eigenen Moscheen und Hussainiahs zu bauen?

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Sollten ägyptische Schiiten die Erlaubnis haben, ihre eigenen Moscheen und Hussainiahs zu bauen?


Scheich Yasser al-Habib stellt die Gegenfrage warum sie bis heute nicht das Recht haben nach ihrem Glauben zu beten und warum sie heute immer noch keine eigenen Gebetsorte haben. Der Prophet verbat den Juden nicht ihre eigenen Gebetshäuser zu erhalten, obwohl es Spannungen zwischen ihm und ihnen gab. Imam Ali (Friede sei mit ihm) verbat den Kharijiten auch nicht ihre eigenen Gebetsorte zu haben, obwohl sie ihn herausforderten. Heute jedoch besteht dieses Verbot der Erschaffung schiitischer Gebetsorte um das Interrese der Menschen für den schiitischen Islam zu verhindern, was dem forschenden Geist des wahren Islam komplett entgegengesetzt ist.

Es sollte eigentlich gar die Notwendigkeit für getrennte bakrische und schiitische Gebetsorte geben, da es eher begrüßenswert wäre schiitische Gemeinschaftsgebete in schon bestehenden Moscheen abzuhalten. Da sie jedoch daran gehindert werden müßen sie ihre eigenen Gebetsorte errichten. Scheich Yasser al-Habib versicherte, daß man aufgrund dieser Bemühungen das Eröffnen vieler schiitischer Moscheen und Zentren in ganz Ägypten wahrnehmen wird da die Anzahl der Schiiten im Land laut Dr. Saad Eddin Ibrahim, dem Direktor des Ibn Khaldun Zentrums für Menschenrechte an die fünf Millionen beträgt. Daher ist die Anzahl der ägyptischen Schiiten mehr als die Summe aller einheimischen Staatsbürger Kuwaits, Bahrains, Qatars, der Vereinigten Arabischen Emirate und des Omans zusammen. Wenn man sich dieser Zahl bewußt wird ist es schockierend zu realisieren, daß es keine einzige schiitische Moschee im Land gibt, während Juden und Christen dort ihre Synagogen und Kirchen haben.

Der Scheich ermutigt daher alle ägyptischen Schiiten an der Erschaffung einer neuen Realität in Ägypten teilzunehmen, einer welche auf den Prinzipien des Guten, der Gerechtigkeit, dem Respekt und der Menschenrechte basiert. Dies kann nur passieren wenn sie ihren Mut im Interesse ihres Glaubens zu handeln beibehalten.


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